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Saisonkalender bei Histamin-Intoleranz für dich – 4. Quartal

Markteinkauf im Herbst

Noch so viel Monat vom Geld übrig? – Saisonal einkaufen spart Geld

Saisonal und regional futtern spart Geld und hat noch viel mehr Vorteile.

Damit du einen Überblick hast, habe ich dir für das letzte Quartal einen Saisonkalender gezaubert. On top jeweils mit Hinweis zur Verträglichkeit, falls bei dir eine Histamin-Intoleranz vorliegt.

Das erleichtert dir den Einkauf und die Essenplanung.

Hier dein Link für das 1. Quartal.

https://meelas-welt.de/fuer-deinen-alltag/saisonkalender-nicht-nur-bei-histaminintoleranz-1-quartal/

Lebensmittel-Intoleranzen herausfinden

Wie du vielleicht weißt, sind bei mir Fructose-, Lactose- und Histaminintoleranz diagnostiziert. Die beiden ersten habe ich recht gut im Griff. Aber das verflixte Histamin. Ich reagiere am stärksten auf Lebensmittel mit Liberatoren.

Du bist dir unsicher, ob du eine Lebensmittel-Intoleranz hast?
Dann lege ich dir mein 3 in 1 Ernährungs-, Symptom- & Schmerztagebuch ans Herz.

Hier kannst du einen Blick ins Buch werfen und gern bestellen oder bei deinem Buchhändler vor Ort. Das geht schneller als beim großen A, dass ich ungern unterstütze.

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Marktspaziergang

 In meinem alten Wohnort gab es leider keinen Wochenmarkt, also habe ich im Supermarkt meines Vertrauens so gut wie möglich saisonal und regional einzukaufen. Leider ist die Auswahl oft begrenzt, was ich sehr schade finde.

Wenn ich fit bin, koche ich total gerne und teste auch neue Gerichte und Kombinationen aus. 

Umso mehr genieße ich es jetzt, (fast) jeden Samstag auf dem Markt in meiner neuen Heimat einzukaufen. Das ist wunderbar mit meinem Tuctuc umsetzbar, denn in den Supermärkten ist es oft mit Rollstuhl zu eng.

Die Marktverkäufer sind wahnsinnig behilflich, lassen mich gerne Unbekanntes kosten, halbieren mir mal einen Kohlkopf, wenn er mir zu groß ist und haben jede Menge Tipps zur Verarbeitung.

Ich liebe diese Gespräche.

Hach, ich schweife ab.

Quell wunderbarer Lebensmittel

Der Markt oder die Hofläden in deiner Nähe sind ein wunderbarer Quell toller saisonaler und regionaler Lebensmittel, die oft im klassischen Einzelhandel nicht angeboten werden. Ein ganz wichtiger Vorteil zu Discounter oder Supermarkt für mich: Ich kann nur die Menge kaufen, die ich wirklich benötige und muss nichts wegwerfen. Ich finde, es nimmt sich preislich nichts, wenn ich nur die Menge bezahle, die ich auch benötige, auch wenn der Kilopreis etwas höher sein mag. Lebensmittel wegwerfen geht für mich einfach gar nicht.

Hier gibt es sogar einen traditionellen Handwerksbäcker mit langer Teiggare. Backwaren von ihm kann ich sogar mit Weizen genießen. Ja, es ist etwas teurer, aber geschmacklich so lecker und auch noch super verträglich. Das bin ich mir wert.

Ab und an mag ich auch mal Wurst oder Fleisch. Die Produkte sind von Tieren, die über die Weide hüpfen durften und keine langen Transportwege hinter sich bringen mussten. Und auch hier: Ich kann nur die Menge einkaufen, die ich benötige und wenn es nur zwei Scheiben Wurst sind.

 

Weitere Vorteile sich saisonal und regional zu ernähren:

Wenn Obst und Gemüse bei dir um die Ecke reif geerntet wurden, sind die Nährstoffe und Vitamine noch vorhanden. Ganz im Gegensatz zu Produkten, die unreif lange Transportwege hinter sich haben und, damit sie nicht verderben, chemisch behandelt werden.

Die Lebensmittel schmecken einfach besser.

Sie sind günstiger, durch das aktuelle große Angebot.

Die Umwelt wird geschont.

Was aber, wenn es keinen Wochenmarkt bei dir gibt?

Dann schau doch mal auf mein-bauernhof.de vorbei. Dort findest du Erzeuger mit Hofläden in deiner Nähe.

Viele Hofläden bieten „Grüne Kisten“ inklusive Lieferservice bis vor deine Haustür an. Eine gute Alternative, wenn du nicht mehr so mobil bist.

Wenn es auch das nicht gibt oder für dich sehr schwer erreichbar ist, dann achte beim Einkauf auf die Herkunftsangabe „Deutschland“.

Als Orientierungshilfe hier der Saison-Kalender für das 4. Quartal:

Bei Lebensmittel-Intoleranzen ist alles individuell. Solltest du dir bei einem Lebensmittel trotz ok nicht sicher sein, dann teste vorsichtig in kleinen Mengen.

Saisonkalender

Kräuter und Salate. Bitte immer frisch und nicht abgepackt und fertig geschnippelt.

In Tests wurde nachgewiesen, dass sich fiese Bakterien bilden können. Das brauchen du und ich nun nicht wirklich, oder?

 

Tipps zur Verarbeitung

Blumenkohl und Broccoli werden noch verträglicher, wenn du eine Prise Natron ins Kochwasser gibst.

Auberginen und Paprika sind bekömmlicher, wenn sie vorher geschält werden.

Bei Kartoffeln darauf achten, dass sie unbehandelt sind. Lagerkartoffeln sind behandelt. Sonst bitte schälen/pellen.

 

Immer nur Kohl, ist das nicht dröge und langweilig?

Hier ein paar Vorschläge für dich oder deinen persönlichen heimischen Chefkoch:

Als Salat lassen sich China- oder Spitzkohl prima mit Äpfeln, Birnen oder Orangen verfeinern. Dazu ein paar selbstgemachte Wedges, Kartoffelpüree, -puffer oder simple eine Scheibe Butterbrot. Auch Chicorée und Fenchel lieben diese Kombi.

Als Topping verleihen geröstete verträgliche Saaten und Nüsse wie Erdnüsse, Hanfsamen, Kürbiskerne, Leinsamen, Sonnenblumenkerne (Liberator) und eventuell Chashewkerne (Liberator, vorsichtig testen) eine wunderbare Knusprigkeit.

Statt nur Kartoffeln, kannst du Möhren, Pastinaken, Topinambur, Lauch mit in die Kartoffelpuffermasse mischen.

Hast du mal zu viel übrig? Alles in einen Topf und eine leckere Suppe, Brühenansatz oder einen Resteauflauf zaubern bzw. zaubern lassen.

Kohl ist auch superlecker als Strudel in Blätterteig, mit Schupfnudeln oder wenn du es verträgst auch asiatisch angehaucht mit Mie-Nudeln. Ein leckeres österreichisches Gericht sind Krautfleckerln. Das sind Fleckerl-Nudeln mit Kraut. So köstlich.

Wenn dir Screenshots zu umständlich sind, dann schreib mir ein Mail an schreibela@meelas-welt.de und du bekommst von mir das Pdf.
Bitte sei nachsichtig, wenn meine Antwort mal etwas länger dauert.

Guten Hunger, viel Spaß beim kreativem Küchengezauber.

Ich bin gespannt. Bleib posimistisch 😊

Alles Liebe deine Ela

 

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Ich bin Ela. Seit 2020 lebe ich mit den Diagnosen ME/CFS, Fibromyalgie, hEDS (Ehler-Danlos-Syndrom, hypermobilität) und seit Jahrzehnten mit den Lebensmittelintoleranzen Lactose, Fructose und Histamin.

Mit diesem Blog möchte ich dir hilfreiche Tipps und wertvolle Informationen für dein Leben mit der Diagnose ME/CFS mitgeben.

Alles Liebe deine Ela

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