Entspannungsübungen und spezielle Techniken – Teil 3

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Mit ein paar einfachen Atemübungen und Entspannungstechniken kannst du dich wunderbar für deinen Alltag stärken. Das ist wichtig, da deine und meine Energie beschränkt ist. Du erhöhst deine Stressgrenze und kannst in stressigen Situationen schneller entspannen.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson PME– nicht meins

Die progressive Muskelentspannung nach Jacobson trainiert gezielt den erholsamen Effekt nach einer Anspannungsphase. Dazu spannst du nacheinander für einige Sekunden die verschiedenen Muskeln im Körper an, auch im Gesicht. Anschließend lässt du komplett locker und spürst, wie die Energie wieder durch den Körper fließt, wie sich die Wärme in dir ausbreitet und wie du von Mal zu Mal ruhiger wirst. Im Internet findest du auch geführte Übungen.

Autogenes Training – ich liebe es

Beim autogenen Training versetzt du dich unter professioneller Anleitung oder einer geführten Übung aus dem Internet selbst in einen hypnoseartigen Zustand. Mein Puls und Blutdruck sind danach fast immer wunderschön.

Keine Sorge vor dem Wort hypnoseartig. Ich beschreibe es immer wie auf Wolke 7.

Meist ist es so, dass es Fans für das Autogene Training gibt, die mit PME gar nicht können, so wie ich und umgekehrt. Wichtig ist, dass du nicht gleich beim ersten Mal aufgibst.

Achtsamkeit und Meditation

Schalte einfach zwischendurch mal deine Denkmurmel aus und konzentriere dich nur auf den Moment im Hier und Jetzt. Das beruhigt deinen Geist und wirkt Wunder. Anschließend kannst du befreiter denken und schneller eine Lösung für das ein oder andere Problem finden. Wenn du regelmäßig übst, kannst selbst im größten Stress einen kühlen Kopf bewahren.

Yin Yoga

Yin Yoga ist ein ruhiger, passiver Yoga-Stil, bei dem die Körperhaltungen (Asanas) größtenteils liegend und sitzend ausgeführt werden. Liegen klingt doch gut, oder?
Im Yin Yoga werden die Posen in der Regel mit wenig bis keiner Muskelanstrengung ausgeführt. Stattdessen sollen alle nicht benötigten Muskeln vollkommen losgelassen werden, wodurch Raum für einen ruhigen, meditativen Zustand entsteht. Die Positionen werden zwischen drei und sieben Minuten lang gehalten, oder so wie du kannst. Dazwischen wird häufig eine neutrale Liegeposition zur Harmonisierung integriert. Eine Yin-Yoga-Stunde umfasst Vorbeugen, leichte Rückbeugen, Hüftöffner und Drehhaltungen. Du musst natürlich keine Stunde üben. So wie du kannst, ganz ohne Druck. Eine Übung am Tag bringt dir schon sehr viel.

Qi Gong

Qi Gong regt den Energiefluss an und löst Blockaden. Die sanften, fließenden Bewegungen laufen mit einer speziellen Atmung ab und haben eine meditative Wirkung. Das funktioniert natürlich nur, wenn du dich entsprechend lang auf den Beinen halten kannst. Ich musste in der Reha leider den Kurs abbrechen.

Tai-Chi

Die asiatische Kampfkunst hilft dir, dich ganz auf dich, deine Energie und das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Ähnlich wie beim Yoga führt auch hier der ständige Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung der Muskeln zum positiven Effekt.

Verschiedene Studien über obige Entspannungsverfahren brachten Forscher aus England zu dem Schluss, dass das regelmäßige Üben im Körper das Gegenteil von chronischem Stress bewirkt. Untersucht wurde ein Entzündung-Gen, das bei Stress zu gesundheitlichen Problemen führt. Meditation, Tai-Chi usw. konnten dem Entzündungsprozess gegensteuern.

Die Palette an Entspannungsübungen habe ich dir noch mal erweitert. Mir ist bewusst, dass du nicht alles oder im schlimmsten Fall nur ganz wenig umsetzen kannst. Eins geht immer: Atmen und Atemübungen.

Bleib trotzdem posimistisch

Alles Liebe deine Ela

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Ich bin Ela. Seit 2020 lebe ich mit den Diagnosen ME/CFS, Fibromyalgie, hEDS (Ehler-Danlos-Syndrom, hypermobilität) und seit Jahrzehnten mit den Lebensmittelintoleranzen Lactose, Fructose und Histamin.

Mit diesem Blog möchte ich dir hilfreiche Tipps und wertvolle Informationen für dein Leben mit der Diagnose ME/CFS mitgeben.

Alles Liebe deine Ela

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